
die Krieger, sie ziehen aus zu fernen Schlachten
wo sie den erklärten Feinden nach dem Leben trachten
die Erde sie trauert um sinnlos vergossenes Blut
die Bäume erzählen von Schlachten und Mut
doch abseits steht ein Barde einsam alleine
besingt die toten Freunde und weinet gar sehr
macht es sein Herz traurig, doch so schwer
steht er da und schreit ein Wort nur: Nimmermehr
dies Wort was einst die Raben brachten in die Welt
er mit diesem Wort darüber sein Urteil fällt
ein Mann, ein Freund, leblos am Boden liegt
für ihn, es war ein sehr teurer Sieg
das Schwert steckt noch tief und fest in der Brust
Gestern noch saß er am Feuer, schürte seine Kampfeslust
doch nun klamme fahle Finger umklammern noch die Schneide
er hernieder sinkt, starrt in die leeren Augen und leide
die Schlacht sie ist im Gange, sie reihenweise sich niederlegen
das klirren der Schwerter, die Kampfesstimmen über die Erde fegen
doch er steht nur da versunken in Trauer, tief in seiner Melancholie
weint bittere Tränen für die Welt, sie werden geschlachtet wie Vieh
die letzten stehen noch aufrecht im Kreise
ohne Chance, ein Blick, ein kurzes Nicken
das Wissen zu sterben, zum gehen bereit
ein letztes Aufbäumen, zu schinden noch Zeit
so standen die Krieger, Rücken an Rücken da
es war sicher, wussten das der Tod sie ansah
so kreuzten sie die Klingen ein letztes Mal
dann sie sich dem Schicksal ergaben und starben...
der Barde, der alte Mann
formte mit seiner Trauer
für Sie diesen Gesang
und zog davon gebrochen und schwer
nur ein Wort auf den Lippen: Nimmermehr