Der Charakter von Osric
Sir Osric
Stärke:Erhöht die Schadenspunkte
Ausdauer:Du kannst länger kämpfen
Geschicklichkeit:Erhöht die Schadensabwehr
Kampfkunst:Bessere Trefferchance
Parade:Bessere Chance auf eine Parade
Rüstung:
Einhandwaffe:
Zweihandwaffe:


Die Ordensammlung von Osric
Osric ist momentan noch nicht im Besitz einer Ordensammlung.
 

Der Landsitz von Osric
 

Die Profildaten von Osric
Mitglied der Gilde [+++] Knights of Neraka
Ritter seit: 02.11.2006 17:33:49
Zum Ritter geschlagen von: Malekith
Geschlecht: männlich
Alter: 15-20 Jahre
Wohnort: Kaiserslautern
 
Charakterbeschreibung
 
Die Nacht war dunkel und kalt.
Von dem großen Feuer, um das die Dorfbewohner vor ein paar Stunden getanzt waren, war nur noch ein leichtes Glühen übrig.
Osric war alleine auf dem Platz, auf dem sich tagsüber das ganze Geschehen des Dorfes abspielte. Doch es war nicht Tag.
Die Sterne blinkten über ihm am schwarzen Himmel und erfüllten seine Seele unermüdlich und grausam mit Erinnerungen der Vergangenheit.
Es waren die selben Sterne wie damals.
Die selben Sterne.
Die Sterne, die er ihr vom Himmel geholt hätte.

„Isabelle ...“, flüsterte er und gab sich schmerzerfüllt der Erinnerung hin, die in ihm aufstieg.

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Sie stammte aus einer reichen Familie.
Er nicht.
In ihrer Kindheit hatte sie bestimmt jeden Tag nur mit den teuersten und edelsten Spielzeugen gespielt und Privatunterricht von den weisesten Lehrmeistern bekommen.
Er hingegen hatte als kleiner Waisenjunge auf den Straßen von Schattental täglich um sein Leben kämpfen müssen. Nur durch Diebstähle und Hinterhalte in dunklen Gassen hatte er genug Geld zusammenbekommen um nicht zu verhungern.

Die Beiden hatten in verschiedenen Welten gelebt, doch Osric hatte es zu etwas gebracht.
Er war ein Ritter geworden und hatte für Recht und Ordnung gekämpft.
Und schließlich hatte er sich verpflichtet eine Gruppe Adeliger auf ihrem Weg durch die Ländereien zu beschützen.
Auf dieser Reise hatte er sie kennen und lieben gelernt.
Isabelle de Rais …

***

Alles war so herrlich!
Am dunklen Himmel über ihm strahlten tausend kleine Diamanten.
Endlich war er wieder genesen und konnte sie wieder sehen.
Seine Isabelle, für die er beinahe gestorben wäre.
Er hatte sie aus den Klauen des Nekromanten gerettet und dabei schreckliche Wunden davongetragen.
Doch nun erinnerten nur noch die schrecklichen Narben, die sich über seinen Bauch erstreckten, an den schrecklichen Moment, in dem ihm der besiegte Nekromant mit seiner grausamen Klinge den Bauch aufgeschlitzt hatte.
Erinnerungen.
Das waren nichts mehr als Erinnerungen.
Nun war alles gut und er würde sie wieder sehen.
Er würde für immer glücklich mit ihr vereint sein.

***

Da war es. Das Landhaus der Familie de Rais.
Entschlossen schritt Osric durch das Tor zum Garten des Anwesens.
Hier irgendwo würde sie auf ihn warten.
Seine Isabelle.
Schon nach kurzer Zeit hatte er sie gefunden.
„Meine Isabelle. Ich liebe dich so sehr.“, flüsterte Osric zu sich selbst, als er sie aus der Ferne auf einer Bank sitzen und lachen sah.
Doch warum lachte sie?
Sie war nicht alleine.
Ein gutaussehender junger Bursche mit kräftigen Armen und gepflegtem Äußerem erschien hinter einem Baum und stellte sich vor Isabelle.
Wer war das?
Osric bückte sich hinter ein Gebüsch um die Beiden unbemerkt beobachten zu können.
Sie lachte und als er ihr seine Hand entgegenstreckte nahm sie diese und lies sich von ihm auf die Beine reißen und lachte dabei herzhaft.
Wer war dieser Bursche?
Was hatte Isabelle mit ihm zu tun?
Und warum umarmte Isabelle ihn nun?
Warum?
Und dann hörte er es.
„Armand! Ach, ich liebe dich!“, lachte sie und drückte den Burschen fester an sich.
Hatte sie das wirklich gesagt?
Hatte Osric sie nur gerettet um sie an diesen Jungen zu verlieren?
„Nein ... Du bist meine Isabelle!“, murmelte Osric während er aufstand, auf die Beiden zustürmte und sein Schwert zog.
„Wenn ich dich nicht haben kann, dann soll es Keiner!“
Ein Hieb. Zwei Hiebe.
Der Bursche fiel.
Sein Kopf rollte noch ein Stück bis er zum Stillstand kam.
Dann kam er. Ein Stich.
„Isabelle ...“
Sein Klinge war in Isabelles Magengrube verschwunden nur um auf ihrem Rücken wieder aufzutauchen. Tränen stiegen ihr in die Augen.
„Osric...“, flüsterte sie und hob ihre Hand um mit ihr sanft über Osrics Gesicht zu streichen.
„Ich liebe dich.“, sagte sie mit ihrem letzten Atemzug und rutschte rückwärts von der Klinge.
Sie knallte hart auf den Boden.
Stille. Unglaubliche Stille.
Osrics Schwert zitterte in seinem verkrampften Griff.
Minuten vergingen, in denen Alles still zu stehen schien bis Jemand vom Haus in den Garten gelaufen kam.
Ein Schrei.
Es war der Vater Isabelles.
„IHR! Ihr habt das getan! Meine Isabelle ... mein Armand ... meine Kinder!“, brüllte er Osric an. Er kniete sich neben Armand. „Er war gerade erst von seiner Reise aus den Nordlanden zurückgekehrt und seine Schwester wollte ihn hier begrüßen. Sie ... sie ... sie Schwein!
Dafür werden sie büßen! Wachen! Wach ...“, weiter kam Lord de Rais nicht, da Osrics Schwert ihm den Schädel spaltete.
„Was habe ich getan? Geschwister... es war nur ihr Bruder.“, stammelte Osric und sank auf die Knie. Er weinte. „Vergib mir!“

Du hast nicht in ihre Welt gehört.

Der Leichnam von Lord de Rais richtete sich auf.
Sein entstelltes Gesicht blickt Osric entgegen.
Er sprach.

Sie ist ein Wesen des Lichts gewesen.
Du bist keins.
Wie könntest du auch?
Schau dir deine Vergangenheit an.
Als Kind hast du andere Leute ausgeraubt und ermordet.
Ja, das kannst du!
Töten ...
Kehre zurück in deine Welt.
Die Welt der Schatten und der Gewalt.
Gehe hin und töte.
Töte das Licht.
Akzeptiere dein Schicksal.


„Ja ... Hier gehöre ich nicht hin. Mein Schicksal ...“, murmelte Osric.
Er erhob sich.
Er erhob sich und schrie.
Es war ein bestialischer und furchteinflössender Laut, den man auf dem ganzen Anwesen hörte. Niemand überlebte um von diesem Schrei zu berichten.
Osric hatte sie alle getötet.
So wie noch viele nach ihnen ...

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Der Morgen dämmerte und Osric war immer noch alleine auf dem Dorfsplatz.
Er lag zusammengekrümmt und zitternd auf dem Boden, als ihn eine junge Frau fand.
„Geht es euch gut, mein Herr?“, fragte sie verunsichert.
Er blickte zu ihr auf und lächelte schwach während ihm eine Träne die Wange herunterlief. „Nein, mir geht es nicht gut. ...Verzeih.“
Sein Schwert zerschnitt die Luft.
Sie spürte nichts.
Sie sollte dankbar sein.
Sie Alle sollten dankbar dafür sein, dass ihnen Schmerzen erspart blieben.
Osric trug alle ihre Schmerzen in sich.
Das war sein Schicksal.
Seine Aufgabe.
Auch dieses Dorf würde sterben ...
 
Statistik
 
Beute insgesamt: 294.774 Beute Gold
Linkaufrufe: 7
Kämpfe: 2841
Siege: 996
Niederlagen: 1845
Unentschieden: 0
Erbeutetes Gold: 46.776 Beute Gold
Verlorenes Gold: 71.073 Beute Gold
Trefferpunkte verteilt: 500.233
Trefferpunkte eingesteckt: 1.193.743
 

Osric hat bisher 4 Knappen in den Ritterstand erhoben:
- [BT] stone99 (Beute: 48.754)
- Tyrannos (Beute: 3.840)
- Grim (Beute: 0)
- Hawkknight (Beute: 0)