Herkunft:
Robert´s Eltern waren nicht mehr die jüngsten als sie ihn bekamen, seine Kindheit verlief nicht immer fröhlich, denn das Leben auf dem Lande war hart und unbeugsam, ernteten sie nicht genug, musste die gesamte Familie Hunger leiden. Immer wieder versuchte er seinen Eltern bei den schweren Arbeiten zu helfen, denen sie nicht mehr mächtig war, für ihn war es normal, dass seine Eltern so alt und grau wurden. Im Alter von ungefähr 18 Jahren musste er aufs schmerzlichste Erfahren wie es ist Mutter und Vater gleichzeitig zu verlieren.
Es sah ganz normal aus, aus der Ferne näherten sich 2 Reiter, sie machten einen freundlichen Eindruck und baten um einen Unterschlupf für die Nacht. Robert´s Vater zeigte ihnen eine Scheune, in welcher ihr ganzer Besitz war, 2 Kühe die sie mit Milch versorgten, die Männer willigten ein, in tiefster Nacht, jedoch hörte Robert ein stöhnendes Geräusch gefolgt von einen Ton der immer in seinem Kopf sein würde, der Schrei seiner Mutter, als sich das Schwertheft in ihre Brust bohrte. Schneller als Rob denken konnte sprang er auf, nahm von dem Stuhl seinen ganzen Besitz -ein Messer, welches ihm der Vater geschenkt hatte- und stürmte wie von Sinnen in das Schlafgemach, nur um dort einen Hieb auf den Kopf zu bekommen und bewusstlos liegen zu bleiben.
Die lachenden Männer bemerkte er nicht mehr, die den Beutel des Vaters mit den Geldersparnissen nahmen und dann verschwanden.
Robert erwachte und dachte es wäre nur ein Alptraum gewesen, doch es kam viel schlimmer, der Alptraum war real und er lag im Blut seiner toten Eltern. Ein Schrei aus Wut, Verzweiflung und bitterer Trauer entkam seinem Mund und als er schließlich schluchzend zusammenbrach, schwor er sich Rache, Rache für den Tod seiner Eltern.
Mit mordgelüsten belastet machte er sich auf und zog in die Welt hinaus, auf der Suche nach den Mördern.
Werdegang:
Bald jedoch erkannte er, dass die Lage nicht zu seinem Gunsten war, Sturm und Regen machten seine Suche unmöglich und er erkannte dass es nicht leicht werden würde.
In der nächsten Stadt, kurz vorm verhungern, stahl er auf dem Markt Obst und er musste feststellen, dass er ein gewisses Handwerk für so etwas hatte.
Allerdings ließ er die finger von den Börsen der Reichen, was er brauchte und wollte, wurde einfach genommen, seine Kleider, sein Kurzschwert, dass er einem betrunkenem Reisenden in einer Taverne abnahm, manchmal auch Silbermünzen, der mittleren Schicht.
Doch es war nicht das Richtige für ihn, seine Mordlust war immer noch nicht befriedigt und so zog er weiter auf der Suche nach den Mördern.
Schmerzlich, aber dennoch schnell lernte er den Umgang mit dem Kurzschwert, denn die Welt war hart und grausam, und auch die Menschen die ihm begegneten, zur besseren Handhabe schnallte er sich die Klinge auf den Rücken, damit sie ihn nicht beim Laufen behinderte.
Rache war die Kraft die ihn antrieb.