Der Charakter von Blade Eragon
Lady Blade Eragon
Stärke:Erhöht die Schadenspunkte
Ausdauer:Du kannst länger kämpfen
Geschicklichkeit:Erhöht die Schadensabwehr
Kampfkunst:Bessere Trefferchance
Parade:Bessere Chance auf eine Parade
Rüstung:
Einhandwaffe:
Zweihandwaffe:


Die Ordensammlung von Blade Eragon
Blade Eragon ist momentan noch nicht im Besitz einer Ordensammlung.
 

Der Landsitz von Blade Eragon
 

Die Profildaten von Blade Eragon
Mitglied der Gilde [AR] Aragons Ritter 85 frei plätze
Ritterin seit: 23.11.2006 23:54:03
Geschlecht: weiblich
Alter: 15-20 Jahre
Wohnort: Im Wald des Lichtes
 
Charakterbeschreibung
 
Prolog

Als die Dunkle Horde in unser Land einfiel war ich gerade mal 10 Jahre alt. Meine Mutter starb bei der Geburt meines 3 Jahre jüngeren Bruders und somit lebte ich zu dieser Zeit mit meinem Vater und meinem kleinen Bruder in einer abgelegenen heruntergekommenen Hütte am Rande der kleinen Stadt Elonara. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie es hier aussah bevor die Männer der Dunklen Horde die Häuser abfackelten und der Qualm begann die Sonne zu verbergen.

Eine Stadt des Lichts, der Freude und Freundlichkeit, ein Ort wo sich jeder wohl fühlte. Doch nun war nichts mehr vorhanden, der Glanz war verloren und viele Menschen waren Tod. Jeder Mann und jeder Knabe, der sich der Dunklen Horde nicht anschließen wollte wurde umgebracht. Auch mein Vater starb zu dieser Zeit, meinen kleinen Bruder habe ich seither nicht mehr gesehen, ich weiß nicht mal ob er noch lebt.

So sehr ich meine Heimat auch liebte, jenen Ort wo ich einmal glücklich war, ich musste ihn verlassen um ihn retten zu können. So zog ich mit den letzten Überlebenden der ehemaligen leuchtenden Stadt weg.

Ich wurde älter und aus dem Mädchen was ich einst war, wurde eine junge Frau. Es hatte sich viel geändert, ich lebte mit wenigen Menschen am Rande eines Waldes direkt an einem Fluss. Der einzige Ort welcher noch nicht vollkommen von der Dunkelheit umhüllt war. Auch wenn ich wieder begonnen hatte, das Leben an zu erkennen, so vergaß ich nie den Tag an dem es mir fast entrissen wurde. Alleine der Gedanke daran ließ meine Wut und Trauer jeden Tag von neuen aufkochen und insgeheim schwor ich Rache. Rache für jene Menschen die ich geliebt habe, aber auch für die die in Elonara gelebt hatten.

In einer düsteren Nacht verschwand ich von den letzten Menschen die ich kannte und machte mich auf den Weg nach Süden. In einigen Gesprächen der Älteren hatte ich vor langer Zeit mitbekommen, dass im Süden die Arme des Lichtes stationiert war. Ich wollte dort hin, warum war mir selbst nicht genau bewusst. Wollte ich die tapferen Männer bitten das zu rächen was mir und den Bürgern von Elonara widerfahren war, oder wollte ich sogar an ihrer Seite kämpfen. Ich wusste es nicht.

Tage und Nächte lief ich gen Süden. Mit jedem Schritt den ich machte sank meine Hoffnung dass es dieses Heer wirklich gab und doch gab ich nicht auf, bis meine geschunden Beine nachgaben und ich wegen der Strapazen der Reise und dem Wassermangel zusammen brach!

Kapitel I

Dumpfe Töne drangen in mein Bewusstsein. Der Geruch von Tabak und Alkohol stieg mir in die Nase. Nur langsam öffnete ich meine Augen und sah mich um. Die Töne wurden deutlicher und der Schleier vor meinen Augen begann sich zu lüften. Ich befand mich in einem großen Zelt in der Mitte ein wärmendes Feuer. Langsam richtete ich mich auf und versuchte mich zu entsinnen was passiert war.

Bevor ich mir Gedanken machen konnte wo ich mich befand trat ein Mann in mein Zelt und lächelte kurz. „Nun wie ich sehe bist du von den Toten wieder auferstanden“ er trat auf mich zu, näher ins Licht. Nun erkannte ich was der Mann war, ein Ritter, einer der Ritter die ich so vergebens gesucht hatte, das Symbol des silbernen Drachen auf seiner Rüstung zeigte mir, das ich dort war wo ich hin wollte. „Nicht…nicht von den Toten Herr“, flüsterte ich ihm leise entgegen und neigte meinen Kopf.

Auch wenn in Elonara alle Menschen egal welches Standes gleichberechtigt waren, so wusste ich, wie man sich als Tochter eines Armen Bauerns gegenüber eines Ritters zu benehmen hatte. „Nicht so förmlich…! Mein Name ist William“ wies er mich hin. Als ich ihn wieder ansah sprach er weiter „Wo kommst du her?“. Ich erklärte ihm wo ich herkam und was passiert war, doch war mein Mut ihn um Hilfe zu bitten verflogen.

Er versprach mir, dass mir ab sofort nichts mehr passieren würde und er dafür sorgen würde das ich am nächsten Morgen nach Kalanum, einer Stadt weit im Süden gebracht werden würde. Ich widersprach nicht, noch nicht!

Kapitel II

Die Helligkeit vertrieb die Dunkelheit und die ersten Stimmen und das klirren der Klingen ertönten über dem Heerfeld. Man hatte mich schon vor einiger Zeit geweckt, mir etwas zu essen gegeben und auch andere Kleidung. Nun stand ich vor dem Pferd auf welchen ich nach Kalanum reiten sollte.

Fünf der edlen Ritter des Lichts sollten mich begleiten. Doch als ich so dastand und alle nur noch darauf warteten das ich auf das Pferd stieg, erinnerte ich mich an mein eigentliches Vorhaben. Ich schüttelte leicht den Kopf „Ich kann nicht weg von hier, deswegen habe ich Euch nicht gesucht“. Erklärte ich leise den umstehenden. „Du hast uns gesucht? Aber wir haben dich gefunden!“ Ich nickte stumm. William trat neben mich und musterte mich mit einem Blick der mir einen unangenehmen Schauer über den Rücken jagte.

„Weswegen bist du dann hier?“ Nur schwer erwiderte ich seinen Blick „Weil ich möchte das ihr mir, den letzten überlebenden helft unsere Stadt wieder zu bekommen“, kaum hörbar trat mein Wunsch über meine Lippen. Und doch schien ihn jeder der in der Nähe zu verstehen. Ein höhnisches Gelächter brach los und ich senkte den Kopf wieder. „Deine Stadt ist verloren, sei froh dass du noch lebst! Wir können für diese Stadt nichts mehr tun!“

Das waren also die berühmten Ritter des Lichts. Faul oder vielleicht auch feige. Wut stieg in mir auf. Ich blickte zornig zu William hoch. „Und euch hatte ich gesucht, weil ich hoffe das ihr uns helft, ihr die Ritter des Lichts die Gegner der Dunklen Horde, die Beschützer der Menschen unter der Sonne… das ich nicht lache…wie konnte ich mich nur so in Euch täuschen!“

„Zügel deine Zunge!“ herrschte mich ein Ritter der nun neben William trat an. Ich spürte Williams Hand auf meiner Schulter „Es ist vorbei, deine Stadt ist verloren…“ versuchte er mir mit ruhigen Worten zu erklären. Ich entriss mich seiner Hand und drehte mich um „Nein ist sie nicht! Für Euch vielleicht, aber für mich nicht. Und wenn ihr mir nicht helfen wollt, dann mache ich es eben alleine!“ Zielstrebig ging ich an den Zelten vorbei in Richtung des Waldes, doch weit kam ich nicht als William mich fest hielt. „Du? Du und welche Armee?“ Mit vor Zorn funkelnden Augen betrachtete ich ihn. „Ich alleine!“, „Du kannst nicht mal kämpfen, du würdest sterben!“ Ich nickte stumm, denn das wusste ich selbst. „Aber immerhin verkrieche ich mich nicht hinter einem angeblichen Sieg gegen die Dunkel Horde obwohl diese noch lange nicht besiegt ist. Ich bin nicht so feige wie ihr, Ja ich werde sterben, aber ich werde auch versuchen etwas zu erreichen!!!“ Immer noch trat das Gelächter der Männer in meine Ohren, ich musste hier weg, denn hier würde mir niemand helfen.

Mit schnellen Schritten verließ ich all die, wo ich hoffte das sie die Rettung von Elonara sein könnten.
Ich hatte das Heer schon weit hinter mir gelassen als ich ein Pferd hörte. Ich blieb stehen und drehte mich um. Es dauerte nicht lange bis ich sah wer auf dem Pferd saß. „Was willst du noch?“ Fragte ich William als er bei mir war. Er streckte mir die Hand hin und lächelte kurz. „Dir beibringen wie man kämpft und dann wenn du dich gut machst, werden wir dir helfen!“
War das ein Spiel? Wollte er mir wirklich beibringen wie man kämpft? Oder sollte ich lediglich zum Gelächter werden? Das eine würde wohl zum anderen führen, aber es war der kleine Hoffnungschimmer den ich gesucht hatte,. Ich ließ mich darauf ein und folgte ihm zurück.

Kapitel III

Ich lernte zu kämpfen.
So wie ich dachte wurde ich zum Gespött, aber ich gab nicht auf. Es dauerte Tage, bis ich ein Schwert halten konnte und Wochen bis ich es führen konnte. Als ich den ersten unter ihnen schaffte zu besiegen, hörte der Spott auf und man brachte mir, so wie ich es empfand ein klein wenig Respekt entgegen.

Es war eine dunkle kühle Nacht, an jenem Tage wo ich einen von ihnen besiegt hatte. Schon seit einiger Zeit suchte ich nach William. „Helft ihr mir nun?“ Fragte ich leise, als ich ihn gefunden hatte. „Du glaubst weil du gegen einen von uns gewonnen hast, dass du bereit wärst in eine Schlacht zu ziehen?“ Er ließ sich auf den Boden neben das Feuer sinken und blickte zu mir hoch. „Ja!“ antwortete ich knapp. Ich wusste, dass er es nicht so sah.
„Taria, du bist noch lange nicht so weit!“ Ich seufzte leise und ließ mich neben ihm nieder. „Auch wenn nicht, es gibt Menschen die Hilfe brauchen, wenn wir noch länger wegbleiben, verlieren sie ihre letzte Hoffnung…den letzten Mut am leben. Ich möchte nicht das noch mehr unschuldige sterben, ich möchte das Elonara zurück wie ich es kannte!“ Er schwieg und sah ins Feuer.

Lange Zeit schwiegen wir uns an bis er aufstand und mich bat, schlafen zu gehen. Ich gehorchte, was sollte ich auch anderes machen.
„Taria…“, ich rieb mir müde die Augen und öffnete sie langsam. „William?“ kam es leise verschlafen über meine Lippen. „Hier, zieh das an und komm dann raus“, er legte etwas auf den Boden. „Was ist das?“ „Du wirst es brauchen, ganz schutzlos lasse ich dich nicht in die Schlacht…?“

In die Schlacht? Was meinte er damit, wollte er das damit sagen was sich mein Herz wünschte. „Ihr helft mir?“ ich stand auf und sah ihn an. Mein Herz klopfte so stark in mir, dass ich befürchtete es wolle aus meinem Körper raus. William nickte „Wir werden deine Stadt wieder befreien, aber aufbauen muss dein Volk diese wieder alleine, denn wir wurden zurück nach Kalanum befohlen“.

Als William das Zelt verlassen hatte zog ich die Sachen an die er mir mitgebracht hatte. Sie passten, sie waren wie auf mich zugeschnitten. Leicht verwundert trat ich aus dem Zelt wo mir ein Ritter gleich ein Schwert reichte. Das Heer war schon aufbruchbereit. Hatte ich so viel verpasst?

Mehr als drei Tage waren wir unterwegs bevor wir die Grenzen erreichten. Die Dunkelheit war nicht verschwunden. Das ganze Land sah tot aus. Ich atmete tief durch. Auch wenn es mein Ende bedeuten würde, ich wollte es versuchen. Und nun mit der Armee der Ritter des Lichts würden ich es schaffen.

Epilog

Die Schlacht hatte viele Tote gefordert, doch ich lebte noch. Der Schleier der Dunkelheit hatte sich mit den letzten überlebenden der Dunkeln Horde verflüchtet und die Sonne strahlte auf das Land. Elonara glänzte noch lange nicht so schön wie ich es kannte, doch ich war voller Zuversicht, dass die letzten Überlebenden zurückkommen würden und mit mir die Stadt wieder aufbauen würden.
Als ich meine Reise begann war ich ein Armes Bauern Mädchen Namens Taria Vanesca, doch nun bin ich, Lady Taria Vanesca. Ich werde den Rittern des Lichts immer zu Dank verpflichtet sein, für das was sie getan haben. Und ich, die nun ebenfalls eine Ritterin des Lichts ist, schwöre gegen die Dunkelheit zu kämpfen!
 
Statistik
 
Beute insgesamt: 113.725 Beute Gold
Linkaufrufe: 1
Kämpfe: 1163
Siege: 372
Niederlagen: 789
Unentschieden: 2
Erbeutetes Gold: 9.962 Beute Gold
Verlorenes Gold: 52.436 Beute Gold
Trefferpunkte verteilt: 66.228
Trefferpunkte eingesteckt: 301.132
 

Blade Eragon hat bisher 1 Knappen in den Ritterstand erhoben:
- marquis d Argens (Beute: 7.622)